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Pressemitteilung: Ablehnung des Bundestages von schärferen Regeln für Fracking bedauerlich Die Interessenvertretung der öffentlichen Wasserwirtschaft fordert baldige schärfere gesetzliche Regelungen zum Grundwasser- und Umweltschutz beim Fracking (Hydraulic Fracturing). Neutraler Expertenkreis stellte erste „Risikostudie“ vor Eine erste Risikostudie zu Fracking für Deutschland wurde kürzlich in Osnabrück vorgestellt. Der neutrale Expertenkreis im InfoDialog gab damit erste Empfehlungen zum Hydraulic Fracking im Bereich der unkonventionellen Erdgaslagerstätten nach einjähriger wissenschaftlicher Untersuchung. Die finanziellen Mittel für die Studie stellte ExxonMobil Production Deutschland GmbH zur Verfügung. Laut Aussagen des Expertenteams sei die Erdgasförderung aus unkonventionellem Erdgas eine „grundsätzlich denkbare Option“. Gleichzeitig verweisen die Verfasser aber auch auf erhebliche Risiken im Hinblick auf den Gewässerschutz. In der Studie werden dazu viele Detailerläuterungen gegeben und die weiteren Umweltbelastungen aufgezeigt.
Unkonventionelles Erdgas: AöW fordert Vorrang für den Grundwasserschutz Am 31.5.2011 fand im nordrhein-westfälischen Landtag eine öffentliche Anhörung zu einem Antrag der CDU-Fraktion zu Fragen der „Erkundung und Förderung von unkonventionellem Gas“ statt. In diesem Antrag wurde gefordert, den Schutz des Grundwassers sicherzustellen und das Bergrecht zu ändern. Weitere Informationen: » Positionspapier des Wasserverbandstages
» AöW-Positionspapier vom 04.01.2012 » "Einschätzung der Schiefergasförderung in Deutschland", Umweltbundesamt (Stand Dezember 2011) Die Stellungnahmen zu der Anhörung können auf dem Portal des Landtages NRW abgerufen werden [Link]
Unkonventionelle Erdgasförderung durch "Fracking" "Fracking" ist eine Bezeichnung für "Hydraulic Fracturing" und stellt eine Bohrtechnik dar, wobei in Bohrlöcher mit hohem Druck Wasser mit anderen u.a. auch chemischen Beimengungen gepresst und durch gewollte Rissbildung das im Untergrund in den Gesteinen vorhandene "unkonventionelle Erdgas" gelöst wird. Die eingesetzten Chemikalien hängen von den örtlichen Gegebenheiten ab. Während der derzeitigen Diskussion wurden aufgrund der Kritik an der Intransparenz einige chemische Zusammensetzungen von den erkundenden Unternehmen bekannt gemacht. Hieraus ist ersichtlich, dass sowohl wassergefährdende als auch kennzeichnungspflichtige Chemikalien eingesetzt werden. Näheres:
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