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Abwasserentsorgung

Die Leistungsfähigkeit der öffentlichen Abwasserwirtschaft ist spitzenmäßig, nachhaltig und zuverlässig!
Die deutsche Abwasserreinigung liegt im europäischen Vergleich an der Spitze. 
In Deutschland werden 96 Prozent der Abwassermenge nach dem höchsten EU-Standard (3. Reinigungsstufe nach EU-Richtlinie „Kommunales Abwasser“) behandelt. Im Vergleich dazu liegt das Niveau in England/Wales nur bei 39 Prozent, in Frankreich nur bei rund 36 Prozent, in Belgien nur bei 29 Prozent und in Finnland sogar nur bei 7 Prozent. 

Überdurchschnittliche Anschlussgrade - dank öffentlicher Ver- und Entsorger werden auch „unrentable“ Regionen bedient! Der hohe Qualitätsstandard der Wasserwirtschaft in Deutschland wird außerdem durch den Anschlussgrad an die öffentliche Versorgung und Entsorgung verdeutlicht. In Deutschland sind 99 Prozent der Bevölkerung an die öffentliche Trinkwasserversorgung angeschlossen. 95 Prozent sind an Abwasserbehandlungsanlagen angeschlossen. Dies ist im internationalen Vergleich ein überdurchschnittlicher Wert. Beispielsweise sind in Frankreich nur rund 77 Prozent und in Belgien nur 38 Prozent der Einwohner an eine Abwasserbehandlung angebunden. 


Private Entsorger provozieren Abwasserverteuerung

Die AöW fordert die Bundesregierung auf, mit einer eindeutigen Stellungnahme zur EU-Beschwerde des Bundesverbandes der privaten Entsorgungswirtschaft (BDE) und dessen Forderung nach einer Versteuerung öffentlicher Abwasserdienstleistungen eine sinnlose Verteuerung des deutschen Abwassers zu verhindern.


AöW: EU verhindert sinnlose Wasser-Verteuerung

Mit ihrem Beschluss zur Mehrwertsteuer-Systemrichtlinie haben die EU Finanzminister festgelegt, dass auch in der Zukunft keine Mehrwertsteuer auf die öffentliche Abwasserentsorgung zu erheben ist. Damit konnte eine sinnlose Verteuerung der Wassergebühren verhindert werden. Es war zuvor vorgeschlagen worden, auf die Abwasserentsorgung generell einen verminderten Mehrwertsteuersatz zuzulassen. Die Finanzminister haben aber diese hoheitliche Aufgabe aus der Liste gestrichen.

Dazu erklärt der Präsident der Allianz der öffentlichen Wasserwirtschaft Dr. Jochen Stemplewski: "Dies ist ein wichtiges Signal für die öffentlichen non-profit-Unternehmen der Wasserwirtschaft, die sich durch die Entscheidung bestärkt sehen können. Es ist erfreulich, dass der Vorstoß der privaten Wasserkonzerne, die eine Besteuerung für die öffentlichen Unternehmen gefordert haben, offensichtlich ins Leere gelaufen ist.“

 







 
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